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VR-Bank Westmünsterland lud zur Vertreterversammlung nach Velen ein:
"Der Kunde ist der beste Verbraucherschützer" „Wirksamer Verbraucherschutz gelingt nur dann, wenn Kunden ihre Interessen selbst in die Hand nehmen und sich Partner mit gleichen Interessen suchen.“ Bei der Vertreterversammlung der VR-Bank Westmünsterland auf Gut Ross in Velen bewertete der Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Baecker die aktuelle Sprunghaftigkeit in vielen gesetzlichen Vorhaben der Politik als nicht unproblematisch. „Gestern wurde der Verbraucher gerettet, heute Griechenland, morgen der Steuerzahler. Unter diesem hastigen politischen Handeln leidet oft das Ergebnis, auch die gut gemeinten Absichten beim Verbraucherschutz.“ Dr. Baecker: „Verbraucherschutz muss auf der Agenda bleiben.“ Der Vorstandsvorsitzende der VR-Bank begrüßte es, dass Kunden von ihrer Bank Transparenz und Nachhaltigkeit forderten und zugleich verlangten, dass die Institute über eine gute Eigenkapitalbasis verfügen. Er betonte: „Der beste und nachhaltigste Verbraucherschutz ist dort gegeben, wo er im Geschäftsmodell verankert ist und nicht da, wo er unter Androhung von Strafen erzwungen werden soll. Die Genossenschaftsbanken sind ein Paradebeispiel dafür.“ Der Kunde habe die Wahl und wisse besser als die Politik, was auf Dauer gut für ihn sei, so der Vorstandsvorsitzende der VR-Bank Westmünsterland. Dr. Baecker führte den Mitgliedern der Vertreterversammlung die Vorteile einer genossenschaftlichen Bank vor Augen. „Bei uns stehen die Mitglieder im Mittelpunkt. Es ist unser Auftrag, die Mitglieder zu fördern. Und da unsere Mitglieder auch unsere Kunden sind, gibt es gemeinsame Interessen. Die waren schon immer die verlässlichste Basis für gemeinsame Geschäfte. Der Staat bürdet seinen Bürgern beispielsweise bei der privaten Altersvorsorge wichtige Pflichten, aber auch Lasten auf. Bei solchen langfristigen Vorhaben benötigt der Bürger Verlässlichkeit und Planungssicherheit.“ Ob Bankenabgabe oder Basel III: Bei den staatlichen Regulierungsmaßnahmen der vergangenen Monate zog der VR-Bank-Chef ein gemischtes Resümee. Manches laufe den Interessen der Kunden zuwider und sei dennoch als Verbraucherschutz deklariert worden. Als Beispiel nannte Dr. Baecker Teile der neuen Eigenkapitalrichtlinien. Hier werde das Kind mit dem Bade ausgeschüttet, denn viele große Banken, die nur durch Steuergelder ihre Spekulationsverluste ausgleichen konnten, dürften in ihrer Kreditvergabemöglichkeit beschränkt sein. „Neben dem Verbraucherschutz darf die Politik den Unternehmerschutz nicht vergessen. Diese sind auf eine stabile Kreditversorgung angewiesen, die nicht gesetzgeberisch abgewürgt werden darf. Die VR-Bank ist ein verlässlicher Partner.“ Dennoch sei an den Beschlüssen auch manch Gutes. „Vieles, womit sich die Privatbanken nun gezwungenermaßen beschäftigen müssen, gehört bei uns schon seit langem zum Standard.“ Damit will sich die VR-Bank Westmünsterland aber noch nicht zufrieden geben. Dr. Baecker: „Wir werden auch in Zukunft beim Verbraucherschutz voranschreiten, um uns vom Einheitsbrei der Geschäftsmodelle zu unterscheiden.“ VR-Bank Westmünsterland freut sich über wachsende Kreditnachfrage der Unternehmen: „Die Wirtschaft im Westmünsterland ist gut aufgestellt“ Über eine Dividende von insgesamt sieben Prozent auf ihre Geschäftsguthaben dürfen sich die 45.000 Mitglieder der VR-Bank Westmünsterland freuen. Damit fließen den Mitgliedern mehr als 1,52 Millionen Euro zu. Das wurde bei der Vertreterversammlung der VR-Bank auf Gut Ross in Velen von den Vertretern beschlossen. Außerdem wird die Bank aus dem Gewinn des Vorjahres erneut die Rücklagen stärken. „Das Geschäftsjahr 2010 war das Beste in der jüngeren Geschichte der Kreditgenossenschaft. Wir sind bestens für die Zukunft gerüstet“, so Dr. Wolfgang Baecker, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank. Er ist zuversichtlich, dass der Aufschwung im Westmünsterland auf festem Fundament steht: „Sowohl im Kreditgeschäft wie auch bei den Kundeneinlagen konnten wir im ersten Halbjahr 2011 nahtlos an die positive Entwicklung im Jahr 2010 anschließen. Die Unternehmen in der Region investieren also weiterhin. Sie haben nach unserer Analyse des Marktes die Krise weitgehend hinter sich gelassen und sind gestärkt aus ihr herausgekommen“, so ergänzt sein Vorstandskollege Georg Kremerskothen. 2010 hatten die Firmenkunden der VR-Bank ihre Investitionen und Betriebsmittel über neue Kredite in Höhe von 248 Millionen Euro finanziert. 41 Millionen Euro gingen dabei an neue Kunden. Mit einem Anteil von 11,3 Prozent am gesamten Kreditvolumen stellt die Land- und Forstwirtschaft die größte Gruppe unter den Kreditkunden. „Der Markt scheint damit wieder langfristig Perspektiven zu bieten. Die Landwirte der Region haben wieder mehr Mut, in Maschinen, Ställe oder Biogasanlagen zu investieren“, sagte Kremerskothen vor den Vertretern. Insgesamt mehr als 360 Millionen Euro an neuen Krediten flossen an die Mitglieder und Kunden der VR-Bank – so viel wie noch nie. Die Geldanlagen der Mitglieder und Kunden bei der der Bank und ihren Verbundpartnern kletterten zugleich um acht Prozent auf 1,93 Milliarden Euro. Die Bilanzsumme ist im Jahr 2010 um 3,6 Prozent auf 1,77 Milliarden Euro gestiegen. Aufsichtsrat: Kontinuität im Gremium / Franz-Josef Dreier geehrt Kontinuität bestimmt derweil die Arbeit des Aufsichtsrates. So wählten die Vertreter Ursula Jung (Borken), Michael Sonnenschein (Coesfeld), Karl Paskert (Ramsdorf) und Karl Hövel (Südlohn) erneut in das Kontrollgremium der Bank. Von der Vertreterversammlung wurde Franz-Josef Dreier (Dülmen) aus dem Gremium feierlich verabschiedet. Dreier schied satzungsgemäß aus dem Aufsichtsrat der VR-Bank Westmünsterland aus. Er gehörte dem Gremium 20 Jahre lang an und war in dieser Zeit auch in verschiedenen Ausschüssen für das Aufsichtsorgan der VR-Bank engagiert. Lothar Everding, Repräsentant der WGZ BANK, dankte ihm für sein Engagement und überreichte ihm die Ehrenurkunde des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes. Lothar Everding (l.) überreicht Franz-Josef Dreier die Ehrenurkunde des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes. ![]() Die Vorstände Dr. Wolfgang Baecker (l.) und Georg Kremerskothen (3.v.r.) gratulierten den wieder gewählten Aufsichtsräten (v.l.) Karl Hövel (Südlohn), Karl Paskert (Ramsdorf), Ursula Jung (Borken) und Michael Sonnenschein (Coesfeld) und dankten dem satzungsgemäß aus dem Gremium ausscheidenden Franz-Josef Dreier (r., Dülmen) für sein Engagement. Beirat als Mitgestalter und Impulsgeber: Beirat der VR-Bank Westmünsterland votiert für Vielfalt der Öffnungszeiten Kundennähe, Serviceorientierung und Vielfalt – unter diesen Vorzeichen stand im vergangenen Jahr die Arbeit des Beirats der VR-Bank Westmünsterland. Das wurde bei der Vertreterversammlung des Instituts in Velen deutlich, bei der der Beirat über seine Tätigkeiten informierte. „Wir haben bei unserer Arbeit zuletzt den Fokus unter anderem auf die Öffnungszeiten der 23 Niederlassungen der VR-Bank gerichtet“, berichtete der Beiratsvorsitzende Ludger Berghaus. In den Gesprächen habe sich die Auffassung durchgesetzt, dass die regional unterschiedlichen Öffnungszeiten ein Gewinn für die Kunden seien. „Sie berücksichtigen die Verhältnisse vor Ort, so wie die Mitglieder und Kunden sie kennen und sind besser als einheitliche Öffnungszeiten an allen Standorten.“ Als Beispiel nannte Berghaus die Niederlassung in Ramsdorf, die auch samstags geöffnet sei. „Selbstverständlich steht sie auch Kunden offen, die nicht aus Ramsdorf kommen und sich gewöhnlich an eine andere Niederlassung wenden“, betonte der Beiratsvorsitzende. An Hinweisen wie diesen sollte die VR-Bank nach Berghaus’ Ansicht in Zukunft nicht sparen, gelte es doch, die Service-Angebote der Kreditgenossenschaft noch stärker unter den Kunden und Mitgliedern bekannt zu machen. Diesen sei vielfach nicht bekannt, dass sie mit ihren Beratern auch Termine außerhalb der Öffnungszeiten vereinbaren könnten. „Manche Kunden wissen zwar um diese Möglichkeit, trauen sich aber derzeit noch nicht, ihre Berater darauf anzusprechen“, so Berghaus. Der Austausch mit dem Beirat ist für den Vorstand der Kreditgenossenschaft sehr wichtig. „Wir möchten immer die Mitglieder- und Kundenperspektive in den Vordergrund rücken. Dafür haben wir den Beirat ja ins Leben gerufen. „Wir werden die Informationen zu den Öffnungszeiten in unserer Öffentlichkeitsarbeit stärker berücksichtigen“, sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Baecker vor den Vertretern. Auch eine weitere Initiative des Beirats hat bereits Früchte getragen: Den Wunsch nach einem größeren Angebot an Informationsveranstaltungen für Mitglieder und Kunden habe der Vorstand gerne aufgegriffen. Anlässlich der Wiedereröffnung der neuen Räumlichkeiten des KompetenzCentrums in Coesfeld wurde dort eine Informationsreihe aufgelegt, berichtete Dr. Baecker. Die sehr gut besuchten Veranstaltungen seien auch aus Sicht der Teilnehmer ein Erfolg gewesen und würden daher in den kommenden Monaten ebenfalls an anderen Standorten angeboten. "Kopf oder Zettel? - Ihr Gedächtnis kann mehr als sie denken!" Im Anschluss an die Vertreterversammlung begeisterte Deutschlands Gedächtnistrainer Nr. 1 (ZDF), Oliver Geisselhart, die Gäste mit seinem Vortrag "Kopf oder Zettel? - Ihr Gedächtnis kann mehr als sie denken!". Das Erfolgsrezept des "Gedächtnis-Papstes" besteht darin, elf Zahlen von null bis zehn mit Symbolen zu verbinden. Diese Symbole werden in möglichst skurilen Geschichten mit den zu erledigenden Aufgaben, mit dem Ablauf einer Rede oder mit zu lernenden Vokabeln verbunden. "Der Mensch," so Geisselhart, Gewinner des Conga Awards 2008 bis 2010, "kann in der Regel besser Bilder abspeichern als Daten und Fakten." So ließe sich die Gedächtnisleistung des Gehirns mit Leichtigkeit um ein Vielfaches steigern. > zum Borio.tv-Beitrag wm-tv-Beitrag ![]() Deutschlands Gedächtnistrainer Nr. 1 (ZDF) Oliver Geisselhart (2.v.l.) mit (v.l.) Dr. Wolfgang Baecker, Berthold te Vrügt, Georg Kremerskothen Impressionen der Vertreterversammlung 2011:
VR-Bank: Erfolgreich und nachhaltig in der Region
Vertreterversammlung blickt auf erfolgreiches Geschäftsjahr 2009 zurück „Nachhaltigkeit“ – dieser Begriff zog sich wie ein roter Faden durch die Vertreterversammlung der VR-Bank Westmünsterland, die in diesem Jahr im idyllischen Ambiente auf dem ehemaligen landwirtschaftlichen Gut Ross in Velen stattfand. „Zwar etwas abseits, aber doch mitten im Zentrum des Spielgeschehens unseres Geschäftsgebietes“, stellte Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Baecker in seiner Begrüßung fest. ![]() „Der heutige Abend zeigt, dass Ihre VR-Bank es ernst meint mit dem Anspruch, eine flexible Bank und nachhaltig mitten in der Region zu sein“, betonte Dr. Wolfgang Baecker in seinem Vorstandsbericht weiter. In seinen Ausführungen ging er zunächst auf aktuelle finanz- und wirtschaftspolitische Entscheidungen und Entwicklungen ein, um diese dann an dem „Maß der Nachhaltigkeit“ zu messen. „Indem ich das tue, schildere ich gleichzeitig den wirtschafts- und finanzpolitischen Rahmen, innerhalb dessen die VR-Bank Westmünsterland im Jahre 2009 agiert hat“, so der Vorstandsvorsitzende weiter. Die konkreten Ergebnisse dieses „erfolgreichen Handelns“ präsentierte im Anschluss Vorstandsmitglied Georg Kremerskothen. Lebhafte Geschäfte Die wichtigsten Bilanzzahlen der VR-Bank Westmünsterland im Überblick: Das Kundengeschäftsvolumen konnte um 3,6 Prozent auf 3,38 Milliarden Euro gesteigert werden. Die Bilanzsumme stieg um 6,3 Prozent auf rund 1,7 Milliarden Euro. Der Hauptgrund für diese positive Entwicklung liegt in der Ausweitung des Kreditgeschäfts der Bank. Die Summe aller Kredite legte um 3,8 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro zu. Das Vertrauen der Mitglieder und Kunden blieb der VR-Bank während der Finanz- und Wirtschaftskrise erhalten. Zudem konnten aufgrund des glaubwürdigen Geschäftsmodells zahlreiche neue Kunden gewonnen werden. So stiegen die Bestände auf Giro-, Festgeld- und Sparkonten und erhöhten sich auf einen neuen Höchststand von über eine Milliarde Euro. Lebhafte Geschäfte meldet die Volksbank ebenfalls aus dem Dienstleistungsbereich (Bausparen, Versicherungen, Wertpapiere). Auch beim sozialen Engagement, insbesondere in der Förderung des öffentlichen und kulturellen Lebens in den Kreisen Borken und Coesfeld, hat die VR-Bank weiter nachhaltige und positive Akzente gesetzt. Sieben Prozent Dividende Insgesamt führte die Ausweitung des Kundengeschäftsvolumens zu einer Verbesserung der Ertragslage. Darüber dürften sich besonders die knapp 46.000 Mitglieder freuen: Auch sie werden vom Jahresüberschuss ihrer VR-Bank in Höhe von rund 3,4 Millionen Euro profitieren. „Ausschüttung einer siebenprozentigen Dividende (fünf Prozent Basis- plus zwei Prozent Bonusdividende)“ lautete der Vorschlag, den Vorstand und Aufsichtsrat der Vertreterversammlung präsentierten. Über 1,55 Millionen Euro fließen ihnen damit direkt zu. Bei den zur Abstimmung stehenden Beschlüssen erteilte die unter der Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden, Michael Sonnenschein, stehende Versammlung Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig Entlastung. Wieder in den Aufsichtsrat gewählt wurden Norbert Kessel (Reken), Ewald Rudde (Gescher) und Helmut Rüskamp (Dülmen). Die ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder Josef Farwick und Bernhard Spöler galt der besondere Dank der Versammlung. In Würdigung ihrer langjährigen Verdienste zeichnete sie Dr. Thorsten Weiland vom Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband (RWGV) mit der RWGV-Ehrenurkunde aus. „In ihrem Ehrenamt haben sie gemeinsam mit dem Vorstand auch dazu beigetragen, dass die VR-Bank Westmünsterland als regionale Bank so hervorragend aufgestellt ist“, zollte Dr. Weiland den Jubilaren Lob. Beispielhaft nannte er das große Serviceangebot: „Mit 55 Geldautomaten im Geschäftsgebiet bieten Sie ihren 115.000 Mitgliedern und Kunden im Gegensatz zu anderen Bankengruppen, die nur eingeschränkt zu erreichen sind, eine Standortdichte, die keinen Vergleich scheuen muss.“ Auf das Geschäftsgebiet bezogen stellt die VR-Bank allein knapp drei Geldautomaten pro 10.000 Einwohner bereit. ![]() Verabschiedung aus dem Aufsichtsrat: Aufsichtsratsvorsitzender Michael Sonnenschein (r.) und die VR-Bank-Vorstände Georg Kremerskothen und Dr. Wolfgang Baecker dankten Josef Farwick (m.) und Bernhard Spöler (2.v.r) für ihr Engagement Nach der offiziellen Vertreterversammlung referierte der ZDF Terrorismusexperte und stv. Chefredakteur Elmar Theveßen zum Thema "Aktionismus und Nachhaltigkeit: Deutschland zwischen Krieg, Terror und Wirtschaftskrise“. Eindrucksvoll berichtete er über die neuen Formen des weltweiten Terrors und über die aus ihnen folgenden Konflikte und Kriege, wie z.B. den in Afghanistan. Dabei zeigte er auch Lösungsansätze auf, hier sieht er Politik wie Gesellschaft aller Länder gleichermaßen gefordert. ![]() Gruppenblid vor einem alten Dampfkessel auf dem ehemaligen landwirtschaftlichen Gut Roß in Velen: Elmar Theveßen (2.v.r.) mit Georg Kremerskothen, Dr. Wolfgang Baecker und Berthold te Vrügt
Vertreterversammlung mit Beiratswahlen und BANKLIVE zum Thema "Krise, Klima, Zukunft" im KonzertTheater Coesfeld
„Wir feiern ein historisches Ereignis“, erklärte Dr. Wolfgang Baecker gleich zu Beginn seiner Ausführungen. Dabei hatte der Vorstandsvorsitzende der VR-Bank Westmünsterland nicht die Erfolgszahlen aus dem Geschäftsjahr 2009 im Blick, deren Highlights er und sein Vorstandskollege Georg Kremerskothen den zahlreich erschienenen Mitgliedervertreterinnen und -vertretern am Montag (22. Februar) auf der im „Konzert Theater Coesfeld“ tagenden Vertreterversammlung präsentierte. Dr. Wolfgang Baecker bezog diese Aussage auf die anstehende Wahl der 27 Mitglieder für den ersten Beirat als neues eigenständiges Organ der VR-Bank Westmünsterland. ![]() Das Ergebnis der Wahl ließ nichts zu wünschen übrig. „Einstimmig“, konnte Aufsichtsratsvorsitzender Michael Sonnenschein fürs Protokoll festhalten. Der in 2009 durch ebenfalls einstimmigen Beschluss der Vertreterversammlung neu in die Satzung aufgenommene und auf den Regionalversammlungen vorgestellte Beirat erweitert die regionale Aufstellung und das erfolgreiche Beteiligungsmodell der VR-Bank Westmünsterland zwischen Mitgliedern und Vertretern vor Ort, erläuterte Dr. Baecker. Der Beirat vertritt als eigenständiges Organ der VR-Bank die regionalen Interessen der Mitglieder und Kunden und steht Vorstand und Aufsichtsrat beratend zur Seite. Die gewählten Beiräte für den Bereich Borken, Reken, Velen, Ramsdorf: ![]() v.l.n.r.: Klaus Pflüger (Borken-Burlo), Mechthild Schulze Schwering (Velen), Bernhard Heermann (Reken), Uwe Funke (Velen), Marie-Theres Gräfin von Westerholt-Künstler (Borken), Guido Inhestern (Reken), Ludger Schulze Beiering (Borken-Weseke), Andreas Hüging (Velen-Ramsdorf), Günter Vosgröne (Borken), Bodo Ehling (Velen-Ramsdorf) und Michael Brands (Borken). Die gewählten Beiräte für den Bereich Coesfeld, Gescher, Holtwick: ![]() v.l.n.r.: Udo Damhus (Holtwick), Reiner Böwing (Gescher), Norbert Hardt, Maria Sicking, Christian Meßing (Coesfeld). Es fehlt Dr. Hubert Gerleve (Coesfeld). Die gewählten Beiräte für den Bereich Dülmen: ![]() v.l.n.r.: Jochem Weber, Brigitte Große Volksbeck-Diekmann, Holger Gerling, Heinz-Martin Hesker, Thomas Bleiker Die gewählten Beiräte für den Bereich Stadtlohn, Südlohn, Oeding: ![]() v.l.n.r.: Ralf Sparwel (Südlohn), Helmut Terbrack (Oeding), Claus-Dieter Kuglarz (Stadtlohn), Hans-Jürgen Robers (Stadtlohn). Es fehlt Winfried Tenbrink (Stadtlohn) Dass die VR-Bank Westmünsterland nicht nur durch die Konstitutierung des Beirats, sondern auch durch ihre wirtschaftlichen Aktivitäten aktiv gegen die Vertrauenskrise in der Bevölkerung ankämpft, kam in den Aussagen von Dr. Wolfgang Baecker und Georg Kremerskothen zum Ausdruck. So stieg das Kundengeschäftsvolumen der Bank um 116 Millionen auf 3,37 Milliarden Euro. Die Bilanzsumme der VR-Bank stieg um sechs Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. An mittelständische Firmenkunden hat die Bank im Jahr 2009 225 Millionen Euro neu ausgeliehen. Das entspricht einer Steigerung um 10 Millionen Euro oder 4,7 Prozent. Weit überdurchschnittlich entwickelte sich das Neukundengeschäft. An neue Kunden flossen Kredite in Höhe von 45 Millionen Euro. Das sind 36 Prozent mehr als im Jahr 2008. Die Ausleihungen der VR-Bank summieren sich auf 1,22 Milliarden Euro (plus vier Prozent). Einschließlich vermittelter Kredite stellt die Bank 1,6 Milliarden Euro für gewerbliche und private Investitionen im Westmünsterland zur Verfügung. Außerordentlich erfolgreich war die Bank auch im Förderkreditbereich tätig. „Wir wollen den bestmöglichen Finanzierungsmix für unsere Kunden“, fasste Kremerskothen zusammen. Doch nicht nur Bilanzzahlen geben der VR-Bank Westmünsterland ein Gesicht. Es sind vor allem die Menschen, die den Erfolg einer Genossenschaftsbank ausmachen. Drei von ihnen, die sich an herausragender Stelle über viele Jahre im ehrenamtlichen Aufsichtsrat engagiert hatten, wurden unter dem Beifall der Anwesenden feierlich aus dem Gremium verabschiedet. Ehre, wem Ehre gebührt. Mit der Ehrennadel in Gold des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes (RWGV) zeichnete Verbandsdirektor Moritz Krawinkel Hubert Lansmann aus Burlo aus. Lansmann war insgesamt 30 Jahre im Aufsichtsrat der Bank tätig. Jeweils mit der RWGV-Ehrennadel in Silber wurden Werner Lindfeld aus Coesfeld (22 Jahre) und Bernhard Richter aus Holtwick (21 Jahre) ausgezeichnet. ![]() Die ausscheidenden Aufsichtsräte Werner Lindfeld (2.v.l.; Coesfeld), Bernhard Richter (3.v.l.; Holtwick) und Hubert Lansmann (2.v.r.; Borken) mit Moritz Krawinkel (3.v.r.; Vorstand RWGV) und den VR-Bank Vorständen Georg Kremerskothen (l.) und Dr. Wolfgang Baecker (r.) Im Anschluss an die Vertreterversammlung konnte Dr. Wolfgang Baecker zwei exzellente und profunde Diskutanten zu einem äußerst wichtigen Thema begrüßen. Der ehemalige Bundesumweltminister Professor Dr. Klaus Töpfer und Professor Peter Wippermann, Trendforscher und Professor für Kommunikationsdesign, spielten sich unter dem Motto „Aufschlag und Return“ Bälle zum Thema „Krise, Klima, Zukunft“ zu. Moderiert wurde die Veranstaltung von der ZDF-Journalistin Juliane Hielscher. Für Professor Klaus Töpfer ist klar: umweltfreundliche Technologien werden stärker denn je. Deutschland müsse Vorreiter bei der Entwicklung von Umwelttechnologien sein. Dafür sei die deutsche Industrie sehr gut aufgestellt und man sei auf diesem Gebiet noch „Exportweltmeister“, doch die asiatischen Länder – insbesondere China und Indien – würden stark aufholen. Professor Wippermann stellte fest, dass das Umweltthema eigentlich eine politische Bewegung sei, die aber heute die Wirtschaft übernommen habe. Während bei Unternehmen ein deutlicher Trend hin zu umweltbewussten Technologien zu verzeichnen sei, sähe das beim Verbraucher schon anders aus. Umfragen belegen, dass sich überwiegend die ältere Generation mit dem Thema befasse, dagegen Jüngere nur kaum. Begleitet wurde die „BANKLIVE“-Veranstaltung von der 20-jährigen Pianistin Annika Treutler, die bereits zahlreiche Auszeichnungen erhielt und im gesamten deutschsprachigen Raum, in Finnland, Frankreich, England, Israel und den USA gastierte. ![]() Freude über einen gelungenen Abend zum Thema "Krise, Klima, Zukunft": Georg Kremerskothen, Dr. Wolfgang Baecker, Annika Treutler, Juliane Hielscher, Moritz Krawinkel, Professor Dr. Klaus Töpfer, Professor Peter Wippermann Einen Bericht zur Vertreterversammlung und zur BANKLIVE-Veranstaltung können Sie - wie auch weitere interessante Beiträge - auf BANK TV sehen. Klicken Sie dazu auf den Button: ![]() Berichterstattung im Lokalradio Westmünsterlandwelle: > Pressebericht Radio WMW (mp2-Datei, ca. 4,4 MB)
Vertreterversammlung beschließt sieben Prozent Dividende
„Ihre VR-Bank Westmünsterland war auch im Geschäftsjahr 2008 erfolgreich. Und das ohne staatliche Hilfe, dafür mit Kunden und Mitgliedern, die das kundennahe Konzept einer Regionalbank unterstützen und schätzen.“ Mit dieser Aussage unterstrich Dr. Wolfgang Baecker, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Westmünsterland eG, die erfreuliche Entwicklung der VR-Bank im Jahr 2008, die er den über 300 Vertretern in der Stadthalle Vennehof in Borken vorstellte. Das Geschäftsjahr 2008 sei eine Zäsur für die gesamte Finanzbranche gewesen, stellte Dr. Baecker fest. Die VR-Bank habe jedoch auch in Krisenzeiten der Branche Stärke bewiesen. „Wir dienen der Förderung unserer Mitglieder und Kunden – und damit unserer Region. Diese Aufgabenstellung ist festgeschrieben“, so der Bankvorstand. Das einfache und transparente System - Gelder von Kunden aus der Region hereinnehmen und an mittelständische Unternehmen sowie für private Vorhaben in der Region ausleihen – sieht er als Garant für den Erfolg. ![]() So wuchsen die bilanziellen Kundeneinlagen um 26 Mio. Euro, an Krediten wurden in 2008 insgesamt 295 Mio. Euro neu ausgeliehen. „Das Wort Kreditklemme kennen wir nicht“, stellte Georg Kremerskothen, Vorstandsmitglied der VR-Bank fest. „Wir werden auch in Zukunft jede vertretbare Finanzierung für unsere Kunden begleiten und bleiben der verlässliche Finanzierungspartner in der Region.“ In den 19 Filialen und vier Kompetenzcentern haben knapp 400 Mitarbeiter – darunter über 50 Auszubildende – für ein Wachstum der Bilanzsumme um drei Prozent auf über 1,6 Milliarden Euro gesorgt. Das gute Geschäftsergebnis der Bank spiegelt sich in der Ertragslage wider und trug erneut zur Stärkung der ohnehin schon überdurchschnittlichen Eigenkapitaldecke bei. Das operative Ergebnis stieg um knapp sieben Prozent auf 6,42 Mio. Euro, der Jahresüberschuss in Höhe von 3,2 Mio. Euro bewegt sich auf Vorjahresniveau. ![]() Der Vertreterversammlung fiel es aufgrund dieser Zahlen leicht, dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu folgen, und für das Jahr 2008 eine fünfprozentige Grunddividende und einen Bonus von zwei Prozent für die Anteilseigner zu beschließen. „Mit einer konstanten Gesamtdividende von insgesamt sieben Prozent unterstreichen wir unseren gemeinsamen Wunsch nach Dividendenkontinuität“, stellte Kremerskothen abschließend fest. Insgesamt fließen 1,6 Mio. Euro auf die Konten der über 46.000 Mitglieder. Vorstand und Aufsichtsrat wurde nach Genehmigung des Jahresabschlusses und dem Beschluss über die Gewinnverwendung einstimmig Entlastung erteilt. Bei den anstehenden Wahlen zum Aufsichtsrat wurden Ludger Berghaus (Stadtlohn), Franz-Josef Dreier (Dülmen), Franz-Josef Grewing (Stadtlohn) und Erich Kerkeling (Coesfeld) wiedergewählt. Den aus Altersgründen ausscheidenden Aufsichtsräten Josef Evers (Velen) und Alfons Wansing (Südlohn) dankte Aufsichtsratsvorsitzender Michael Sonnenschein für die jahrzehntelange Tätigkeit. „Sie haben sich stets uneigennützig für die Belange der Bank eingesetzt und die Entwicklung entscheidend mitgeprägt.“ ![]() Aus den Händen von Dr. Thorsten Weiland, Pressesprecher des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes (RWGV), erhielten die beiden Herren die silberne Ehrennadel des Verbandes überreicht. Weiland zeichnete beide für ihren Einsatz in der genossenschaftlichen Organisation aus. Er stellte fest, dass beide Aufsichtsräte für Kontinuität im Wandel, für Sachkunde und erfolgreiche Vertretung der Mitgliederinteressen stehen. ![]() Den Abschluss des Abends bildete für die anwesenden Vertreter ein unterhaltsamer Vortrag von Professor Dr. Claudius Schmitz. Unter dem Motto „Lust auf Zukunft“ beleuchtete der Professor für Marketing und Handel an der Fachhochschule Gelsenkirchen den Wertewandel in unserer Gesellschaft in illustrer Weise. Die üblicherweise an die Vertreterversammlung stattfindende BankLIVE-Veranstaltung findet im Herbst 2009 statt.
2008BankLIVE mit Leckerbissen Rund 600 geladene Gäste ernteten am 24. Juni die Früchte einer monatelangen intensiven Vorbereitung. Nach der jährlichen Versammlung im KonzertTheater Coesfeld präsentierte die VR-Bank Westmünsterland ihren Vertretern ein ganz besonderes Bonbon: BankLIVE, ein Gespräch zwischen dem langjährigen Bundesliga-Manager Reiner Calmund und WDR2 Fußballkommentator Manfred Breuckmann. Dazu einen musikalischen Leckerbissen, der Auftritt des Saxofonquartetts „Saxofourte“. Calmund und Breuckmann im Doppelpass Die Veranstaltung stand passend zur Fußball-Europameisterschaft ganz im Zeichen des runden Leders. Deshalb auch der Besuch von Reiner „Calli“ Callmund und Manfred „Manni“ Breuckmann. Im fröhlichen Schlagabtausch begeisterten sie das Publikum. Dass die beiden Herren des Fußballs sich kennen und schätzen, zeigten die freundschaftlichen Gesten untereinander. Da durfte der Journalist Breuckmann den Fußballfanatiker Callmund bewusst auf seine Schwächen für den Sport, das lange Wort und dem Essen ansprechen. Ihn in seinem Redeschwall bremsen und kritisieren. Dass Callmund nie in Coesfeld war und auch völlig unterschätzt hatte, welch schmuckes Städtchen sich hier im Westmünsterland finden lässt, nahm ihm keiner der Gäste übel – vielleicht gerade deshalb, weil weder er noch Breuckmann ein Blatt vor den Mund nahmen. Ein Currywurstgeschmackstest holte die beiden Herren am Ende des Doppelpasses noch einmal auf den Plan. Currywürste nach Berliner, Hamburger und Münsterländischer Art galt es am Geschmack zu erkennen. Am Ende siegte die Hamburger Wurst – es sei eben die längste von allen gewesen. Ein Garant für die unbeschwerte Stimmung unter den Gästen. Stärkung für die Lachmuskeln gab es im Hof des KonzertTheaters Coesfeld. Das Casino Coesfeld sorgte mit einem gigantischen Barbecue für volle Mägen. „Eine rundum gelungene Veranstaltung für unsere Gäste und Vertreter“, sagt Dr. Wolfgang Baecker, der gemeinsam mit Manfred Ballensiefen und Georg Kremerskothen vor der Kür die Pflicht absolvierte.
Als Teilnehmer an dieser Veranstaltung können Sie hier Ihr persönliches Fotoalbum anschauen. Die Zugangsdaten zu diesem exklusiven Bereich bekommen Sie in der nächsten Woche per Post zugesendet. 2007 |
0180 111 5 333*
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